Ziel des Spiels
Beim Treibball werden acht Bälle („Ersatzschafe“) – ähnlich wie beim Poolbillard – Dreiecksförmig auf dem Spielfeld („Gehege“) angeordnet.
Ziel des Spiels ist, alle Bälle vom Hund ins Tor treiben zu lassen. Dabei wird der Hund durch die neben dem Tor stehende Bezugsperson mit der Stimme und Handgesten oder einer Pfeife entsprechend dirigiert.
Die Voraussetzung dafür ist eine optimale Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Es sollte mit nur wenigen Signalen so effektiv wie möglich zusammengearbeitet werden. Schimpfen und schreien ist tabu. Es geht hier nämlich in erster Linie um eine optimale beziehungsorientierte Zusammenarbeit und nicht um das Gewinnen von Pokalen.
Treibball wird so nicht nur zur Beschäftigungstherapie für den Hund, sondern zur gemeinsamen Aktivität, die sowohl für Mensch als auch Hund erstrebenswerte Ziele versprechen kann. Den Variationen beim Treibball sind keine Grenzen gesetzt, zum Bespiel mehrere Tore, umkreisen der Bälle….
So wie bei jeder Beziehungsarbeit, ist darauf zu achten, dass man nur unter fachgerechter Anleitung diese Beschäftigung anfängt.
